Großübung der Feuerwehr Herscheid: Gebäudebrand Klingelschlade
(09.09.2011)
Bei der geplanten Übung war mit etwa 60 Feuerwehrleuten die halbe Mannschaft im Einsatz, um zu testen, ob und wie schnell auch abgeschiedene Außenbezirke ohne asphaltierte Straßen bei Häuser- oder Waldbränden erreicht werden können.
Die Feuerwehrleute aller Herscheider Löschgruppen bei ihrer Löschübung in der Klingelschlade.
Abgeschiedene Außenbereiche
„In solchen Ortschaften wissen wir nicht, wie viel Wasser die Hydranten liefern“, erklärte Wehrleiter Gerd Holthaus. Deshalb müsse das Wasser mit den Fahrzeugen zum Einsatzort transportiert werden. „Dafür haben wir in den vergangenen Jahren nach zahlreichen Berechnungen viele Gerätschaften angeschafft“, so Holthaus
Die Einsatzfahrzeuge wurden am Freitagabend von einem oft geprüften Hydranten an der Räriner Straße befüllt und fuhren anschließend über die Walterschlade in Richtung Ortsteil Am Berge, wo das Wasser in zwei transportable Behälter gefüllt wurde. Mit Pumpen gelangten zwischen 600 und 700 Liter Wasser pro Minute über Schläuche in die Klingelschlade, um dort ein mögliches Feuer löschen zu können.
Mit der Übung sollten unter anderem zuvor berechnete Werte im Hinblick auf die Anzahl der benötigten Wasserbehälter, Schläuche und Pumpen überprüft werden.
Bürgermeister Uwe Schmalenbach und Barbara Sauerland vom Ordnungsamt beäugten die Arbeit der Feuerwehr. „Alles das, was im Vorfeld ausgearbeitet wurde, stimmt“, zog Wehrleiter Gerd Holthaus ein erstes Zwischenfazit. Die genaue Auswertung der Löschübung erfolgt in den nächsten Tagen.
21.02.2012 15:31 Uhr
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Quelle: www.dwd.de
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